Meilensteine

2011 Sep 19Der Kantonsrat nimmt die Zusatzkreditvorlage von 14,5 Millionen Franken ohne Gegenstimme an. Fünf Ratsmitglieder enthalten sich der Stimme. Damit zahlt der Kanton Zürich insgesamt 73,308 Millionen Franken an die Einhausung. 
2011 Aug 31Der Gemeinderat der Stadt Zürich nimmt den Zusatzkredit von 18,512 Millionen Franken einstimmig an. Damit zahlt die Stadt Zürich insgesamt 57,8 Millionen Franken an die Einhausung. Zudem finanziert die Stadt mit 6 Millionen Franken die Gestaltung der beiden der Einhausung entlang führenden Wege.
2011 Aug 24Die Baudirektion des Kantons Zürich setzt die Planungszone Gebiet «Einhausung Schwamendingen» fest. Damit dürfen während drei Jahren innerhalb dieser Zone keine baulichen Veränderungen oder sonstige Vorkehrungen getroffen werden, die der im Gang befindlichen Planung widersprechen. 
2011 Mär 19Die Planauflage beginnt und dauert bis zum 2. Mai 2011. Es gehen 43 Einsprachen ein.
2011 Jan 15Das Eidgenössische Umwelt- und Verkehrsdepartement (UVEK) gibt das Projekt frei. 
2010 Jan 01Die Verantwortung des Projekts Einhausung geht vom Kanton Zürich an den Bund. Die Filiale Winterthur des Bundesamtes für Strassen ASTRA übernimmt die Projektleitung. Projektleiter ist Ernst Weber. 
2008 Aug 27Anlässlich einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung geben Stadt und Kanton verschiedene Projektanpassungen bekannt.

So wird die Einhausung kaum mit Anschüttungen ins Gelände eingebettet werden können. Begründung: ungünstige Baugrundeigenschaften sowie der Unterhalt und die Zugänglichkeit zu den Werkleiten. Diese müssen deswegen ausserhalb der Einhausung geführt werden.

Eine weitere Projektanpassung betrifft die Einfahrt Wallisellenstrasse («Hosenbein»), die aus Sicherheitsaspekten geschlossen werden wird. Ein Ersatz ist aus Kostengründen nicht vorgesehen.
2007 Sep 10Das Bundesamt für Strassen ASTRA sichert die Kostenbeteiligung des Bundes an die Einhausung in Höhe von 115,1 Millionen Franken zu.   
2006 Sep 24Die städtischen Stimmberechtigen nehmen die Kreditvorlage von 39,8 Millionen Franken für den Beitrag der Stadt Zürich an die Einhausung an. Der Anteil an Ja-Stimmen beträgt 82,9 Prozent!
2006 Feb 27Der Zürcher Kantonsrat genehmigt 50,6 Millionen Franken als Kostenanteil für das Projekt Einhausung.
2005 NovKreditvorlage und Projekt werden dem Kantonsrat vorgelegt
2005 Sep 08Bundesrat Moritz Leuenberger sichert bei einem Treffen mit Regierungsrätin Dorothée Fierz und Stadtrat Martin Waser dem Kanton Zürich einen Betrag in der Grössenordnung von 80 Millionen Franken zu. Damit verlässt der Bund seine bisherige Position, sich nur mit rund 20 Millionen Franken an Massnahmen zur Lärmreduktion an der SN.1.4.4 zu beteiligen.
2005 Mär 16Die  Baudirektion des Kantons Zürich stellt das Projekt öffentlich vor. 
2004 Jul 14Der Kanton Zürich entscheidet sich für die Variante «Einhausung als Ingenieurwerk in Beton, die auf das bestehende Strassenniveau gestellt wird».  
2004 Sep 20Fristerstreckung um 1 Jahr für Regierungsrat betr. Motion KR Ueli Keller
2004 MaiEchoraum zur Entscheidungsfindung unter Beteiligung von Wohnbaugenossenschaften und weiteren QuartiervertreterInnen.

Die Teilnehmenden aus dem Quartier sprechen sich mehrheitlich für die Variante «Einhausung» aus; keine Akzeptanz findet die Brückenlösung
2004 FebEmotionaler Briefverkehr mit Stadträtin Kathrin Martelli über Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Projektvarianten 
2003 Jun-OktIn insgesamt vier Workshops (3. Juni, 9. Juli, 11. September, 22. Oktober) werden Projektvarianten mit drei Architektur-Teams und weiteren Spezialisten diskutiert. Auch die Wohnbaugenossenschaften sind vertreten. 

Zur Debatte stehen Lösungsansätze von Theo Hotz AG (Tunnel unter der Strasse), Angélil/Graham/Pfenniger/Scholl Archtecture (Einhausung als Ingenieurwerk in Beton, die auf das bestehende Strassenniveau gestellt wird) und Diener & Diener Architekten (Brücke mit seitlichem Lärmschutz). 

Die Tunnellösung wird aus finanziellen Überlegungen nicht weiter verfolgt. «Einhausung» und «Brücke» sollten vertieft auf ihre städtebaulichen Potenziale hin untersucht werden.
2003 Mai 12Informationsveranstaltung der Baudirektion des Kantons Zürich
2002 Jan 28 Offizieller Rückzug der Volksinitiative
2002 Jan 15Verein Einhausung beschliesst an ausserordentlicher GV den Rückzug der Volksinitiative
2001 Aug 30Pressekonferenz an der Autobahn in Schwamendingen mit gutem Medienecho
2001 Jul 09KR Ueli Keller (Komissionspräsident Planung + Bau vom KR) reicht Motion ein: Kostenschlüssel zwischen Bund, Kanton und Stadt soll erarbeitet werden. Die Motion wird im Kantonsrat mit 147 : 0 angenommen!
2001 MaiDie Baugenossenschaften mit Liegenschaften an der Autobahn schliessen sich zum «Netz 12» zusammen 
2000Regierungsrat stellt ein Vorprojekt vor, dass die Einhausung auf 90 Mio veranschlagt
2000 Nov 01Der Regierungsrat des Kantons Zürich lehnt die Volksinitiative für eine Einhausung der Autobahn in Schwamendingen ab. Das Bauwerk sei ein «zu einschneidender Eingriff ins Ortsbild» wird argumentiert.
1999 Mär 05 Einreichung der Kantonalen Volksinitiative mit 14‘700 gültigen Unterschriften. Das Volksbegehren verlangt die Einhausung der Autobahn in Zürich-Schwamendingen auf einer Länge von 900 m.
1998 Sep 05 Start zur Unterschriftensammlung für die Kantonale Volksinitiative
1997 Aug 23Gründungsversammlung «Verein Einhausung Autobahn Schwamendingen»
1997Tiefbauamt des Kantons Zürich schlägt vor, nur 3 Meter hohe Lärmschutzwände zu bauen
1990Bericht einer Arbeitsgruppe vom Tiefbauamt des Kantons Zürich, Hoch und Tiefbauamt der Stadt Zürich, Quartiervertretern und der Firmen Schindler Haerter AG und Barbe AG verlangt Realisierung der Einhausung in Leichtbauweise und Projektwettbewerb
1988Postulat: GR Gildo Biasio und elf Mitunterzeichner verlangen öffentlichen städtebaulichen Ideenwettbewerb
1987Einzelinitiative Dr. A. Brunner im Kantonsrat verlangt vollständige Ueberdeckung der SN1.4.4
1981Die Stadtautobahn SN1.4.4, die Schwamendingen-Saatlen in zwei Teile dividiert, wird eröffnet.
1979ETH-Studie im Auftrag von Stadt- und Regierungsrat verlangt Ueberdeckung und Neuüberbauung beidseits der S1.4.4
1972"Dokumentation Y-Plus", von Hochbaudepartement und Architetenteam verlangt Überdeckung der N1.4.4
1960Aufnahme der geplanten Autobahn ins Nationalstrassenprogramm

Bild vergrössern
Bild