Fluglärm

Dringliche Anfrage:  Keine Südstarts geradeaus! In seiner Stellungnahme auf die dringliche Anfrage Savarioud/Virchaux erneuert der Zürcher Stadtrat seine Haltung, dass «Starts Richtung Süden geradeaus bei keiner Betriebsvariante zugelassen werden dürfen». Dies habe er in einem Schreiben an die Vorsteherin des UVEK im Februar bekräftigt. Eher enttäuschend ist die Antwort des Stadtrats hingegen auf die Frage, welchen Flughafen Zürich denn brauche. Auf unsere Forderung, der Flughafen Zürich genüge als so genannter City Flughafen, der gute Direktverbindungen in Europa und optimale Anschlüsse zu den wichtigsten weltweiten Zentren unterhaltet, geht der Stadtrat nicht ein. Vielmehr betont er die grosse wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens und die Notwendigkeit von direkten internationalen Flugverbindungen. Antwort Stadtrat Zürich.

Südstarts geradeaus: Dringliche Anfrage an Stadtrat Zürich eingereicht  IG-Vorstandsmitglied und Schwamendinger SP-Gemeinderat Marcel Savarioud hat anfangs Januar zusammen mit  CVP-Gemeinderat Jean-Claude Virchaux eine dringliche Anfrage an den Stadtrat Zürich eingereicht. Sie fordern den Stadtrat auf, zu den drohenden Südstarts geradeaus Stellung zu beziehen und eine Beurteilung des neuen Staatsvertrags zwischen Deutschland und der Schweiz darzulegen. Die Anfrage wurde von 52 weiteren GemeinderätInnen mitunterzeichnet. Anfrage

Positionspapier IG zum Staatsvertrag: Keine Südstarts geradeaus!  Der Vorstand IG pro zürich 12 hat im Oktober 2012  seine Haltung bezüglich der Fluglärmpolitik mit einem Positionspapier zum Staatsvertrag D - CH ergänzt. Darin fordert die IG die Mitsprache der Bevölkerung und der Behörden der lärmbetroffenen Gemeinden ein, lehnt den Pistenausbau ab und und stellt sich vehement gegen die Absicht, eine Reduktion der Südanflüge mit Südstarts geradeaus zu kompensieren. Positionspapier.

Verstärktes Nachtflugverbot in Frankfurt
Der hessische Verwaltungsgerichtshof hat diese Woche entschieden, dass die Nachtflugsperre in Frankfurt am Main von 23 bis 05 Uhr nicht durch Sondererlaubnisse aufgeweicht werden dürfe. Die bisher bewilligten Frachtflüge werden allesamt gestrichen. 
    Damit hat Frankfurt eine absolute Nachtflugsperre von sechs Stunden. Also etwa gleich lang wie in Zürich, wo zwar die Sperrzeiten von 23 bis 06 Uhr gültig sind, aber aufgrund des Verspätungsabbaus gleichwohl bis 23.30 Uhr, vereinzelt sogar bis Mitternacht, gelandet und gestartet wird. 
    Mit diesem jüngsten Gerichtsentscheid ist die Behauptung der Flughafen Zürich AG, dass kein einziger Flughafen in Europa eine Nachtsperre kenne, einmal mehr widerlegt. Zudem gibt es zahlreiche Beispiele von europäischen Flughäfen, die über eine ähnliche Nachtruhe verfügen wie der Cityflughafen Zürich. Der Cityairport London zum Beispiel hat am Wochenende eine Nachtflugsperre von 24 Stunden!
    Es ist also völlig unangebracht, wenn der Swiss CEO Harry Hohmeister in Zürich eine Aufweichung der heute gültigen Nachtruhe verlangt. 
Daher: Nicht nachgeben! Am 27. November STOP PISTENAUSBAU 2x JA.
Info-Link: http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/fluglaerm-gericht-verbietet-nachtfluege-am-flughafen-frankfurt-11489767.html
 


Zirka 90 Prozent der Zürich anfliegenden Jets verursachen zu wenig Lärm, als dass die Fluglinienbetreiber Lärmgebühren entrichten müssten. Grund: Die Kategorien der Lärmgebühren wurden seit 2000 nicht mehr dem technischen Standart der Triebwerke angepasst. Die Airlines haben also gar keinen Anreiz mehr, die neusten Flugzeuge  nach Zürich zu schicken, deren Triebwerke noch schallgedämpfter funktionieren.
Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, will sich der  Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG an einer seiner ersten Sitzungen nach der Sommerpause  der Revision der Lärmgebühren annehmen. Die IG pro zürich 12 hat in einem Schreiben vom 3. August 2010 den im Verwaltungsrat den Kanton Zürich vertretenden Regierungsrat Ernst Stocker dringlich gebeten, sich für eine sofortige Verschärfung der Lärmgebührenordnung einzusetzen.

Positionen der Stadt Zürich zu den Südanflügen
. Brief Präsidialdepartement 15.03.2010


Gemeinsame Medienmitteilung IG pro zürich 12 & Zürich-Nord gegen Fluglärm
Kein Pistenausbau – Einstellung der Südanflüge!

Die Resultate der schweizerisch-deutschen Fluglärmanalyse, die am 30. Oktober publiziert wurden, stimmten uns vorsichtig optimistisch. Die Tatsache, dass Süddeutschland nicht unter Fluglärmgrenzwertüberschreitungen zu leiden hat, gab uns Hoffnung, dass nun eine für die lärmgeplagte Bevölkerung rund um den Flughafen positive Entwicklung in Gang kommen könnte.

Die Freude war von kurzer Dauer: Mit grossem Befremden müssen wir heute zur Kenntnis nehmen, dass der Zürcher Regierungsrat in seiner Stellungnahme zum SIL-Schlussberichtsentwurf mit seinem Ja zur Betriebsvariante J auf Pistenausbau und Kapazitätssteigerung setzt und damit befürwortet, dass weitere sechs Anflugstunden pro Tag von Deutschland in die Schweiz umgelagert werden.

Lärmfreie Zeitfenster für Deutschland, obwohl Deutschland gar keinen Lärm hat? Wir fordern den Regierungsrat auf, sich endlich für die Anliegen und Bedürfnisse derjenigen einzusetzen, die ihn gewählt haben und das ganze am Schluss auch ertragen und bezahlen müssen! Wir fordern konkret: Keinen Pistenausbau, keine weiteren Kapazitätssteigerungen – Einstellung der Südanflüge!

3. November 2009 IG pro zürich 12 & Zürich-Nord gegen Fluglärm


 091102 Medienmitteilung zur regierungsrätlichen Stellungnahme zum Entwurf des Schlussberichts Sachplan Infrastruktur Luftfahrt Flughafen Zürich

 

 

091030 Medienmitteilung anlässlich Publikation der deutsch-schweizerischen Fluglärmanalyse 
090921 Medienmitteilung  anlässlich 5. Info-Forum Flughafen                                                                            

 


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